NOE Förderung Juli 2010 Drucken

 

Förderprogramme Juli 2010

Informationen zu Förderprogrammen des Landes und der EU. Hier gibt es für Unternehmer, Verbände, Vereine und Privatinitiativen jede Menge Gelder und Unterstützungen.

Berücksichtigen Sie bitte die oftmals engen Fristen. Informieren Sie sich daher am besten gleich hier!


Förder-Newsletter Regionalverband noe-mitte Juli 2010

Inhalt

Regionale/nationale Förderungen & Wettbewerbe

- Bildungsscheck für Gemeindebeauftragte
- Energie-Gemeinde-Paket für Niederösterreichs Gemeinden
- Geld-Gutschein für Forschung in der Region Centrope
- Weiterführung der Investitionsförderung für die Landwirtschaft
- Österreichische Spritsparmeisterschaft
- Niederösterreichischer Holzbaupreis 2010
- Österreich sucht EU-BürgermeistrIn 2011
- Naturschutz aus Bauernhand - Wettbewerb 2010
- Kunst- und Kulturpreis für Gemeinden und Initiativen
- Hans Kudlich-Preis 2010
- Neptun Wasserpreis 2011

EU allgemein / EU und internationale Calls / EU-Förderprogramme

- EU-ProjektpartnerInnensuche: Arbeiten mit jungen, arbeitslosen Erwachsenen
- Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen: EU-Förderung Umwelt/Naturschutz - Life+
- EU-Förderprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP-Programm) - Ausschreibung Öko-Innovation 2010
- EU-Förderung "Jugend in Aktion" - Informationsaktivitäten für junge Menschen
- Foto-Kunstwettbewerb "Gemeinsame Kunst"

Regionale/nationale Förderungen & Wettbewerbe

 

BILDUNGSSCHECK FÜR GEMEINDEBEAUFTRAGTE

Gemeinden haben beim Umsetzen von Energie-, Klimaschutz- und Umweltzielen eine wichtige Rolle. Sie haben als Gebietskörperschaft Behördenfunktion (z. B. als Baubehörde erster Instanz) und bedeutende politische Gestaltungskompetenz. Sie führen außerdem gemeindeeigene Betriebe und Einrichtungen und sind wichtige Multiplikatoren mit Vorbild und Servicefunktion für die Bevölkerung. Um GemeindevertreterInnen für diese anspruchsvollen Aufgaben noch besser zu rüsten, gibt es den neuen Bildungsscheck.

Der Bildungsscheck wurde mit Finanzierung des Landes Niederösterreich und der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien geschaffen und kann bei bestimmten Bildungsangeboten eingelöst werden.

Derzeit deckt das Angebot den Energieberaterkurs A und F Kurs 2010 und den Lehrgang kommunale/r Klimaschutzbeauftragte/r ab. Details zu allen „Bildungsscheck-Angeboten“ finden Sie unter www.gemeinden.energieberatung-noe.at/bildungsscheck.

Voraussetzungen für das Einlösen:

• Der Scheck muss mit Bezeichnung der Bildungsmaßnahme, Namen, Funktion und Adresse der Einlöseberechtigten und einer Bestätigung der Gemeinde versehen sein.

• Bei Vorlage des Schecks wird der Zahlungsbetrag um den am Scheck angegebenen Betrag (75%, max. 500,- Euro) reduziert.

• Der Scheck muss spätestens beim 1. Bildungstermin abgegeben werden.

• Pro Gemeinde können mehrere Personen teilnehmen.

• Der Bildungsscheck kann für Kurse, die 2010 begonnen haben bzw. beginnen, eingelöst werden.

Die Aktion ist vorerst bis 31. Dezember 2010 befristet. Quelle: klimanews / klimabündnis Österreich

 

ENERGIE-GEMEINDE-PAKET FÜR NIEDERÖSTERREICHS GEMEINDEN

Das Land NÖ hat sich ehrgeizige Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energie gesetzt:

- 50% Anteil der Erneuerbaren Energie am Gesamtenergiebedarf bis 2020.

- 100% Erneuerbare Energie bei der Erzeugung des Strombedarfs bis 2015.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen Land und Gemeinden eng zusammen arbeiten. Deshalb wurde das Energie-Gemeinde-Paket geschaffen, das alle Leistungen bündelt.

Unter http://www.gemeinden.energieberatung-noe.at/start.asp?b=6841 erhalten die niederösterreichischen Gemeinden eine Übersicht über Förderungen für Gemeinden, energierelevante Angebote diverser Organisationen, Weiterbildungen für GemeindevertreterInnen, Energiekonzepte und Referenzprojekte. Quelle: klimanes / klimabündnis Österreich

 

GELD-GUTSCHEIN FÜR FORSCHUNG IN DER REGION CENTROPE

Seit 1. Juli 2010 gibt es den Centrope-Scheck als Impulsinstrument für grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung in den Grenzregionen von Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Die Centrope-Schecks sind für alle kleinen und mittleren Unternehmen erhältlich, die an einer internationalen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen interessiert sind. Jedes Unternehmen mit Sitz in Niederösterreich, im Burgenland, in Südmähren (Tschechien), der Region Bratislava, in Trnava (Slowakei) und Westtransdanubien (Ungarn) kann sich für diesen Scheck im Wert von bis zu 5.000 Euro bewerben. Auch die potenziellen KooperationspartnerInnen für die Unternehmen wie Universitäten, private Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Forschungszentren müssen aus dieser Region stammen. Laut LR Dr. Petra Bohuslav sind „diese Schecks in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses erhältlich, wobei die geplante Serviceleistung innerhalb von sechs Monaten durchgeführt werden soll."

Um die Suche nach einem Kooperationspartner zu erleichtern, wurde eine Übersichtsmappe entwickelt, die unter http://www.centrope-tt.info/ Forschungs- und Entwicklungs-DienstleisterInnen auflistet. Es werden auch die Möglichkeiten, Forschungsschwerpunkte und Serviceleistungen in der zentraleuropäischen Wirtschaftsregion rund um die Knotenpunkte Brünn, St. Pölten, Wien, Pressburg, Györ, Ödenburg und Eisenstadt präsentiert. Quelle: NLK

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, 02742/9000-19616, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , http://www.ecoplus.at/, Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, 02742/9005-12026, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

WEITERFÜHRUNG DER INVESTITIONSFÖRDERUNG FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT

„Niederösterreich hat seit dem Jahr 2007 bei der Investitionsförderung einen besonderen Schwerpunkt gesetzt und die Budgetmittel im Vergleich zur vorhergehenden Periode mehr als verdoppelt. Aktuell stehen in der Periode 2007 bis 2013 rund 204 Millionen Euro an EU-, Bundes- und Landesmitteln für die Bereiche Investitionsförderung und Niederlassungsprämie zur Verfügung", meint Landesrat Dr. Stephan Pernkopf zur Weiterführung der Investitionsförderung für die Landwirtschaft.

Das angebotene Förderprogramm wurde von den niederösterreichischen Betrieben bisher gut genutzt: Seit dem Jahr 2007 langten von knapp 9.000 Betrieben Anträge in der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer ein. Dadurch konnten Investitionen mit einem Volumen von mehr als 650 Millionen Euro ausgelöst werden. Durch diese Investitionsfreudigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe sind die bis 2013 zur Verfügung stehenden Mittel laut ExpertInnen bereits sehr weit ausgeschöpft.

Damit möglichst viele Betriebe die Investitionsförderung nutzen können, ist eine Anpassung der Fördersätze notwendig. Die Änderungen gelten für alle Anträge, die ab sofort in der örtlich zuständigen Bezirksbauernkammer gestellt werden. Investitionen werden in Zukunft mit 15% gefördert. Werden die Investitionen aufgrund tierschutzrechtlicher Bestimmungen notwendig, erhalten die Antragsteller um 5% mehr Unterstützung, also insgesamt 20%. Das trifft für rinderhaltende Betriebe mit Anbindehaltung sowie für Zuchtsauenhalter zu, die den Wartestall adaptieren oder neu bauen müssen.

Die Anpassung bei den Investitionszuschüssen ermöglicht Verbesserungen bei der Inanspruchnahme von geförderten Krediten. Durch eine Anhebung der Finanzierungsobergrenze von 55 auf 65% können nunmehr bei Anträgen höhere Kreditbeträge bewilligt werden.

„Die Jungübernehmerförderung, die gemeinsam mit der Investitionsförderung aus dem gleichen Fördertopf finanziert wird, ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Mit der Anpassung der Förderbedingungen wird sichergestellt, dass diese bis zum Ende der Förderperiode zur Verfügung steht", so LR Pernkopf abschließend. Quelle: NLK

Weitere Informationen: Büro Landesrat Pernkopf, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

ÖSTERREICHISCHE SPRITSPARMEISTERSCHAFT

Dank des Autopartners Opel kann auch 2010 wieder die Österreichische Spritsparmeisterschaft stattfinden. Opel bindet heuer auch das Bahn- und Radfahren in den Bewerb ein (Finale = ecoTRIATHLON). Die Abwicklung erfolgt durch das Lebensministerium. Für jedes Bundesland wird es im August einen Spritspar-Wettbewerbs- & Trainingstag mit 30 TeilnehmerInnen geben. Die 9 Bundesland-SiegerInnen erhalten Preise und steigen ins Finale auf.

Der/die SiegerIn des Finales gewinnt eine „Mobilitätsausrüstung“ im Wert von über 20.000,- Euro: einen Opel-Meriva EcoFLEX plus 1 ÖBB Österreichcard plus 1 KTM eCross Elektrorad.

Beim Finale tritt das Team der 9 FinalistInnen zum ecoTRIATHLON an und fährt innerhalb von zwei Tagen vom Bodensee zum Neusiedlersee durch ganz Österreich. Wer bei dieser Tour die Verkehrsmittel Auto (Opel Corsa ecoFLEX), Bahn und Elektrorad am effizientesten kombiniert und den spritsparendsten Fahrstil an den Tag legt, kann den Hauptpreis mit nach Hause nehmen. Die Tour ist so ausgelegt, dass alle die gleichen Gewinnchancen haben, die körperliche Konstitution sollte dabei keine nennenswerte Rolle spielen.

Anmeldungen für Kurzentschlossene sind bis 11. Juli 2010 unter http://www.opel.at/page.asp?id=2010041412242335IM7 möglich.

Weitere Informationen: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1051074 und http://www.ecotriathlon.at/.

 

NIEDERÖSTERREICHISCHER HOLZBAUPREIS 2010

Der vom Land Niederösterreich und der Arbeitsgemeinschaft „pro Holz" ausgelobte Preis wird in den Kategorien Wohnbau, öffentlicher Bau, Nutzbau, Entwurf sowie Publikumspreis vergeben. Der Niederösterreichische Holzbaupreis hat das Ziel, die Förderung und die Anerkennung besonderer Leistungen des Holzbaus als Beitrag zur niederösterreichischen Baukultur zu fördern und anzuerkennen.

Die ausgezeichneten Holzbaupreise sollen Anreize für neue Holzarchitektur geben und den verstärkten Einsatz des Rohstoffes Holz forcieren. Der NÖ Holzbaupreis richtet sich an öffentliche und private Bauträger, Wohnbaugenossenschaften, Baufrauen und -herren, ArchitektInnen, PlanerInnen, Studierende und Holzbaufirmen. Die Einreichfrist endet am 30. Juli 2010.

Detaillierte Informationen zur Einreichung: http://www.holzbaupreis-noe.at/einreichen/.

Nähere Informationen: http://www.holzbaupreis-noe.at/.

 

ÖSTERREICH SUCHT EU-BÜRGERMEISTERiIN 2011

„Österreichs EU-Bürgermeister/in 2011“ ist eine gemeinsame Initiative der österreichischen Delegation im Ausschuss der Regionen, des Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen Städtebundes. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt zwischen EU-Institutionen und nationalen Kommunalverbänden, das bei Erfolg fortgesetzt oder auch auf andere europäische Länder ausgeweitet werden kann. Gesucht werden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die sich besonders mit der Idee des gemeinsamen Europa beschäftigen. Durch Städtepartnerschaften, grenzüberschreitende Tourismus- und Naturschutzprojekte schaffen zahlreiche engagierte BürgermeisterInnen täglich "Europa im Kleinen“. Mit der Aktion wollen Gemeindebund, Städtebund und die österreichische Delegation im Ausschuss der Regionen diese Leistungen erstmals gemeinsam auszeichnen.

Die Teilnahme ist bis 31. Juli 2010 möglich und erfolgt durch ein kurzes Europaquiz auf www.cor.europa.eu/austria.

Teilnahmeberechtigt sind die 2.357 BürgermeisterInnen österreichischer Gemeinden sowie die 23 BezirksvorsteherInnen Wiens. Unter den besten TeilnehmerInnen des Quiz wird bei der Abschlussveranstaltung im Herbst/Winter 2010 „Österreichs EU-Bürgermeister/in des Jahres 2011“ ermittelt. Die/der GewinnerIn darf diesen Titel tragen und wird auf eine mehrtägige Studienreise nach Brüssel eingeladen. Quelle: Österreichischer Gemeindebund

Weitere Informationen: www.cor.europa.eu/austria.

 

NATURSCHUTZ AUS BAUERNHAND – WETTBEWERB 2010

Um die Naturverbundenheit der bäuerlichen Betriebe zu thematisieren, werden in einem von der Naturschutzabteilung und der Landwirtschaftskammer NÖ ausgeschriebenen Wettbewerb die besten Ideen und Projekte von engagierten Bäuerinnen und Bauern sowie vom bäuerlichen Nachwuchs gesucht. „Naturschutz aus Bauernhand" hat das Ziel, die Kreativität und das Wissen der Bäuerinnen und Bauern zu sammeln, damit jeder Betrieb den Weg finden kann, wie er seine Natur am besten erhält. Einsendeschluss ist am 31. August 2010.

Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien ausgeschrieben:
- Kategorie "Groß & Gut"

In dieser Kategorie sind umfangreichere Naturschutz-Ideen und -Projekte gesucht. Projekte oder Ideen gemeinsam mit PartnerInnen aus dem Tourismus, der Jagd, der Forstwirtschaft, Gemeinden oder anderen LandwirtInnen können eingereicht werden. Ebenso sind Erzeugergemeinschaften, DirektvermarkterInnen und ihre PartnerInnen aus der regionalen Wirtschaft eingeladen, ihre Ideen oder Projekte einzureichen. Auch klassische Naturschutz-Projekte und -Ideen wie zum Beispiel Renaturierungen von Gewässern oder die Anlage und Pflege von Landschaftselementen sind gesucht.

- Kategorie "Jung & Schlau"

Diese Kategorie wendet sich an Schülerinnen und Schüler landwirtschaftlicher Schulen, Lehrlinge, Kinder und Jugendliche vom Bauernhof. Gesucht sind Naturschutz-Ideen und -Projekte jeglicher Art – vom Schutz einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart, über die gemeinsame Pflege eines Lebensraumes bis hin zu Ideen, wie der eigene Hof eines Tages naturschutzfreundlich geführt werden soll.

Detaillierte Informationen und Einreichunterlagen: http://www.noe.gv.at/Umwelt/Naturschutz/Naturschutz-aus-Bauernhand.html

Weitere Informationen: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Naturschutz, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 02742/9005-15237 oder 0650/8386786.

 

KUNST –UND KULTURPREIS FÜR GEMEINDEN UND INITIATIVEN
Kunst und Kultur findet in so gut wie in jeder Gemeinde statt. Die Bank Austria vergibt - in Kooperation mit Gemeinde- und Städtebund - zum ersten Mal einen Preis für besondere Leistungen im Rahmen regionaler Projekte. Insgesamt ist der Preis mit 218.000 Euro in vier Kategorien dotiert. Einreichschluss ist der 30. September 2010.
Eingereicht werden können Projekte aus den Jahren 2009 und 2010. Teilnahmeberechtigt sind nicht nur Gemeinden selbst, sondern auch Vereine oder andere Kulturinitiativen.
Die regionale Kategorie ist mit 70.000,- Euro dotiert. 10% davon sind für Coaching, das zur langfristigen Absicherung des Projekts (Finanzierung, Marketing und Organisation) beitragen soll, zweckgebunden.
Die Ausschreibung richtet sich an Kulturprojekte in Österreich, die 2009 oder 2010 umgesetzt wurden/werden. Die Kriterien für die Beurteilung sind:
• eine überzeugende Gesamtidee / Originalität der Gesamtidee
• Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit des Konzepts
• Impulse für ein nachhaltiges regionales Kulturleben geben / Beitrag des Kulturprojekts für Gesellschaft und das regionale Kulturleben
In drei weiteren Kategorien werden internationale Projekte ausgezeichnet, Projekte zur Vermittlung von Kunst und Kultur bzw. spannende Arbeiten im Kulturjournalismus. Quelle: Österreichischer Gemeindebund
Weitere Informationen und Einreichung: http://hosting1.ba-ca.com/kunstpreis/index.php?page=ausschreibung_international.

 

HANS KUDLICH-PREIS 2010

In Andenken an den österreichischen Bauernbefreier Hans Kudlich schreibt das Ökosoziale Forum Österreich den Hans-Kudlich-Preis 2010 für besondere Leistungen für den ländlichen Raum aus. Mit dem Hans-Kudlich-Preis werden jene Menschen vor den Vorhang gebeten, die durch ständiges Bemühen das Verständnis der Allgemeinheit für Land- und Forstwirtschaft vertiefen und einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen aufzeigen. Die Einreichfrist für den Hans-Kudlich-Preis 2010 endet am 15. September 2010.

Der Preis ist mit 2.000,- Euro dotiert. Es werden bis zu vier Preise vergeben. Einreichungen richten Sie bitte an das Ökosoziale Forum Österreich, 1010 Wien, Franz-Josefs-Kai 13. Quelle: NLK

Weitere Informationen zur Ausschreibung: www.oesfo.at.

 

NEPTUN WASSERPREIS 2011

Der Neptun Wasserpreis definiert sich als „Preis der österreichischen Wasserszene für Innovationen, Kommunikation und kreative Ideen rund ums Wasser“. Um die Bedeutung der Ressource Wasser für Leben, Umwelt, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft zu verdeutlichen, wurde 1999 der Neptun Wasserpreis gegründet. Der Preis ist mit insgesamt 36.000,- Euro dotiert und wird alle zwei Jahre rund um den Weltwassertag (22. März) vergeben.

Einreichfrist ist der 31. Oktober 2010.

Der Netpun Wasserpreis 2011 wird in den vier Fachkategorien WasserSCHUTZ, WasserWELT, WasserKOMMUNIKATION und WasserKREATIV und der Publikumskategorie mit dem Motto WasserSPUeREN vergeben. In der Publikumskategorie des Neptun Wasserpreis 2011 sind alle Wasserbegeisterten eingeladen, Bilder oder Texte einzureichen. Das in Summe beste Wasserprojekt wird mit dem Neptun Hauptpreis ausgezeichnet.

Wettbewerbsbedingungen, Einreichen in den Fachkategorien: http://www.wasserpreis.info/download/Wettbewerbsbedingungen-Neptun-Wasserpreis-2011-Fachkategorien.pdf

Wettbewerbsbedingungen, Einreichen in der Publikumskategorie: http://www.wasserpreis.info/download/Wettbewerbsbedingungen-Neptun-Wasserpreis-2011-WasserSPUeREN.pdf. Quelle: kommunalnet.at

Weitere Informationen: http://www.wasserpreis.info/derpreis/index.php.

 

EU allgemein / EU und internationale Calls / EU-Förderprogramme

 

EU-PROJEKTPARTNERSUCHE: ARBEITEN MIT JUNGEN, ARBEITSLOSEN ERWACHSENEN

Die Gemeinde Kungälv aus Südwestschweden sucht nach ProjektpartnerInnen für ein Projekt "Arbeiten mit jungen, arbeitslosen Erwachsenen", das vom Europäischen Sozialfond und/oder vom "Jugend in Aktion"-Programm ko-finanziert werden soll.

Mit dem Projekt soll es gelingen, jungen Erwachsenen zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden, um ihnen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Besonders angesprochen werden Personen im Alter zwischen 16-29 Jahren, die ohne Arbeit sind. Dabei soll ein grenzenübergreifendes Projekt

gestartet werden, in dem eine Gruppe von Zielpersonen junge Erwachsene in ähnlichen Situationen aus anderen Teilen Europas trifft, um voneinander zu lernen.

Im Rahmen eines Theaterprojekts, das gemeinsam erarbeitet wird, sollen sich die TeilnehmerInnen zu stärkeren und selbstbewussteren jungen Erwachsene entwickeln.

Frist für Interessenbekundung: 13. August 2010

Kontaktdaten: Anja Markusson, Projektleiterin, Borgarparken 28, Kungälv, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , +46 303 23 83 41 oder +46 703 33 55 08.

 

AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON PROJEKTVORSCHLÄGEN: EU-FÖRDERUNG UMWELT/NATURSCHUTZ – LIFE+

Gefördert werden Rechtspersonen (öffentliche und/oder private Stellen, Akteure und Einrichtungen), die in einem Mitgliederstatt der EU registriert sind.

Der Aufruf bezieht sich auf die folgenden Themen:

1. LIFE+ Natur und biologische Vielfalt

Hauptziel: Verlust der biologischen Vielfalt innerhalb der EU bis 2010 zu stoppen;

EU-Kofinanzierung: max 50% der zuschussfähigen Kosten; (in Ausnahmefällen, z.B. im Rahmen der Vogel- und Habitatrichtlinie max. 75%)

2. LIFE+ Umweltpolitik und Verwaltungspraxis

Hauptziele: Klimawandel, Wasser, Luft, Boden, Städtische Umwelt, Lärm, Chemikalien, Umwelt und Gesundheit, Natürliche Ressourcen und Abfall, Wälder, Innovation, Strategische Ansätze;

Die Kommission räumt Projekten zur nachhaltigen Verwaltung und Nutzung von natürlichen Ressourcen und Abfall Vorrang ein.

EU-Kofinanzierung: max. 50% der zuschussfähigen Kosten.

3. LIFE+ Information und Kommunikation

Hauptziel: Verbreitung von Information und Sensibilisierung, Konferenzen, Fortbildungen, etc.

Die Kommission räumt Projekten, die dazu beitragen, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen, Vorrang ein.

EU-Kofinanzierung: max. 50% der zuschussfähigen Kosten.

Insgesamt stehen für diesen Aufruf rund 243 Mio. Euro zur Verfügung. Mindestens 50 % dieses Betrags werden für Maßnahmen zur Unterstützung der Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt eingesetzt. Anhand einer indikativen Zuteilung stehen Österreich hiervon EUR 4,6 Mio. zur Verfügung. (Ö kann sich aber mit exzellenten Projekten mehr Fördermittel holen)

Einreichfrist: Die Einreichung bei der zuständigen nationalen Behörde (siehe unten) muss bis 1. September 2010 erfolgen. Die Übermittlung der Vorschläge von den nationalen Behörden an die Kommission erfolgt am 4. Oktober 20010.

Kontakt: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abt. II/4, Wien, DI Dr. Gerhard Sigmund-Schwach, 01/51522 -1416, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Informationsveranstaltung: Am 14. Juni findet zu diesem Aufruf eine Informationsveranstaltung in Wien in der EU-Vertretung statt, nähere Informationen: Christine Evennou ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Nähere Informationen, Antragsleitfaden und Antragsformulare: http://ec.europa.eu/environment/life/funding/lifeplus.htm.

Quelle: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:114:0014:0017:DE:PDF

 

EU-FÖRDERPROGRAMM FÜR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT UND INNOVATION (CIP-PROGRAMM) – AUSSCHREIBUNG ÖKO-INNOVATION 2010

Zielgruppe: Alle rechtlichen Personen mit Sitz in einem am Programm teilnehmenden Land; Kleine und Mittlere Unternehmen werden prioritär behandelt (bisher 72% der geförderten Partner); große Chancen haben auch Zusammenschlüsse und Cluster von Bewerbern und Projekten, welche einen Europäischen Mehrwert aufweisen und ein hohes Potential für eine bessere Verbreitung am Markt aufweisen;

Kurzbeschreibung: Unterstützung der Markteinführung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, welche bereits erfolgreich entwickelt wurden, jedoch noch keine weitgehende Marktreife bewiesen haben.

Ziel: Unterstützung und Vorantreiben der erfolgreichen Positionierung von ökologischen Verfahren und Produkten am europäischen Markt

Was wird gefördert?

• Projekte, die sich mit der Ersteinführung oder Markterweiterung von öko-innovativen Techniken, Produkten, Prozessen oder Praktiken beschäftigen, die bereits technisch bewiesen wurden, jedoch augrund von verbleibenden Risiken Anreize brauchen, um signifikant auf den Markt vordringen zu können.

• KEINE Projekte die sich ausschließlich mit erneuerbarer Energie befassen: dafür steht das Programm Intelligent Energy Europe zur Verfügung. Im Programm Öko-Innovationen steht Ressourceneinsparung, ein integrativer Ansatz geringerer Umweltbelastung und die Markteinführung im Vordergrund.

• Auch marktorientierte Aktivitäten im Bezug auf die Annahme von Umwelttechnologien und öko-innovative Aktivitäten durch Unternehmen und die Einführung von neuen oder integrierten Ansätzen zu Öko-Innovation werden gefördert.

• Die Projekte müssen nachweisebar geringere Umwelteinwirkungen als bisherige Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufweisen und das Potential haben, sich nach Ende des Projektes selbst auf dem europäischen Markt zu etablieren.

Einreichfrist: 9. September 2010

Schwerpunkte 2010

• Materialrückführung

• nachhaltige Baustoffe (besonderer Schwerpunkt, da es bisher zu wenig Einreichungen in diesem Schwerpunkt gab)

• Lebensmittel und Getränke

• umweltfreundliche Geschäftspraktiken (Green Business)

Wer wird gefördert?

Antragsteller muss mindestens eine Organisation sein. Es ist kein internationales Konsortium erforderlich, wesentlich ist aber die europäische Dimension des Projekts, d.h. internationale Markteinführung, Lösung eines Markteintrittshindernisses, das nicht nur lokal besteht.

Wie wird gefördert?

Das Gesamtbudget für den Aufruf 2010 beträgt 35 Mio. Euro. Die EU-Kofinanzierung macht max. 50% der förderfähigen Kosten aus. Insgesamt werden 45-50 Projekte gefördert werden.

Ansprechpartner: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Harald Grill, 057755-4704, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.ffg.at.

Die vollständige Aufforderung finden Sie unter http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/docs/call10/call10_text_en.pdf.

Am 13. April fand in Brüssel ein Infotag zu diesem aktuellen Call statt, die Präsentationen sowie nähere Informationen finden Sie in Kürze unter http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/events_en.htm.

Nähere Informationen: http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/application_en.htm.

Quelle:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/420&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

 

EU-FÖRDERUNG „JUGEND IN AKTION“ – INFORMATIONSAKTIVITÄTEN FÜR JUNGE MENSCHEN

Förderprogramm "Jugend in Aktion" - Informationsaktivitäten für junge Menschen und für die in der Jugendarbeit und in Jugendorganisationen Tätigen

Zielgruppe:

Gemeinnützige Organisationen: Nichtregierungsorganisationen (NRO) und öffentliche Einrichtungen auf regionaler oder lokaler Ebene oder nationale Jugendräte.

Kurzbeschreibung: Projekte zur Förderung von Informations- und Kommunikationsmaßnahmen mit einer europäischen Dimension sollen unterstützt werden, gefördert werden junge Menschen und sozialpädagogische Betreuer ("Jugendarbeiter"). Die Projekte zielen langfristig darauf ab, die Beteiligung junger Menschen am öffentlichen Leben zu fördern und die Entfaltung ihres Potenzials als aktive, verantwortungsbewusste europäische Bürger zu erleichtern.

Ziel: Die geförderten Projekte müssen die Verbreitung hochwertiger Informationen sowie den Zugang Jugendlicher zu Informationen und zu verschiedenen Kommunikationskanälen auf nationaler und europäischer Ebene verbessern.

Was wird gefördert?

Priorität kommt Projekten zu, die den ständigen Prioritäten des Programms "Jugend in Aktion" am besten Ausdruck verleihen:

- Teilhabe junger Menschen;

- Kulturelle Vielfalt;

- Unionsbürgerschaft;

- Integration junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf.

Vorrang wird aber auch Projekten eingeräumt, die den folgenden jährlichen Prioritäten der Aufforderung Rechnung tragen:

- Medienkompetenz;

- globale Themen, die junge Menschen beschäftigen, wie z.B. Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, Migration und die Milleniums-Entwicklungsziele.

Wer wird gefördert?

An den Projekten müssen Partner aus mindestens zwei verschiedenen Programmländern beteiligt sein, von denen mindestens eines ein Mitgliedstaat der Europäischen Union sein muss. Diese Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen steht auch privaten Organisationen offen, die im Bereich der Information und Kommunikation tätig sind, sofern sie auf gemeinnütziger Basis an diesem Projekt teilnehmen.

Wie wird gefördert?

Das Gesamtbudget für den Aufruf 2010 beträgt 1.000.000 Euro. Die Finanzhilfe der Agentur darf 80 % der förderfähigen Gesamtkosten nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag der Finanzhilfe beträgt höchstens 100.000 Euro. Das Projekt muss Aktivitäten umfassen, die nicht gewinnorientiert sind und die Bereiche Jugend und nichtformale Bildung betreffen. Die Projekte müssen zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. März 2011 anlaufen. Die Projektlaufzeit beträgt mindestens 12 Monate und höchstens 18 Monate.

Einreichfrist: 10. September 2010

Zum genannten Schlusstermin für die Einreichung der Vorschläge müssen Antragsteller seit mindestens zwei Jahren in einem der Programmländer (EU, EWR und Kandidatenländer) offiziell registriert sein.

Die vollständige Aufforderung finden Sie unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:144:0035:0037:DE:PDF

Der Leitfaden für Antragsteller und das Antragsformular sind abrufbar unter: http://eacea.ec.europa.eu/youth/funding/2010/call_action_4_5_de.php

Erstinformation: Jugendinfo NÖ, St. Pölten, Brigitte Hagenauer, +43 2742/24 565, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , http://www.jugendinfo-noe.at

Antragstellung: Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur, Programm "Jugend in Aktion" - EACEA/12/10 BOUR 4/029, Avenue du Bourget 1, 1140 Brüssel, Belgien, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

FOTO-KUNSTWETTBEWERB „GEMEINSAME KUNST“

Ausschreibung der Europäischen Kommission: Fotowettbewerb (IN)VISIBLE / (UN)SICHTBAR im Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr zur Bekämpfung der Armut und sozialen Ausgrenzung. Obwohl sehr viele Menschen in Europa von Armut betroffen sind, wird Armut und soziale Ausgrenzung immer mehr zu einem unsichtbaren Problem. Menschen sehen weg oder bemerken betroffene Mitmenschen kaum. Kunst kann ihnen dabei helfen, ihre Anliegen und Probleme sichtbarer zu machen und ihnen eine Stimme zu geben.

Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission im EU-Jahr 2010 die Initiative (IN) VISIBLE / (UN)SICHTBAR ins Leben gerufen. Mit diesem Kunstprojekt sollen von Armut betroffene Menschen durch Nichtregierungsorganisationen mit Kunststudierenden zusammengebracht werden. Durch Fotografien soll auf die Lebenssituation der von Armut betroffenen Menschen aufmerksam gemacht werden, ohne sie dabei zu stigmatisieren.

Leitgedanken

Wie sehe ich mich selbst? / Wie sehen mich andere?

Wie sehe ich andere?

Wie sehe ich, was ich bin/was ich nicht bin?

Wie sehe ich, was ich sein möchte/was ich nicht sein möchte?

Wie sehe ich das, was mich repräsentiert/was mich nicht repräsentiert?

Alle Fotos, die den Auswahlkriterien erfüllen, werden von einer Jury bewertet und anschließend auf der Webseite der Europäischen Kommission zum Europäischen Jahr 2010 präsentiert. Ende November 2010 findet außerdem eine Ausstellung mit rund 50 ausgewählten Bildern in Brüssel statt. Interessierte junge Künstlerinnen und Künstler können sich bis zum 6. Juli 2010 zum Projekt anmelden. Die Fotos müssen bis spätestens 15. Oktober 2010 eingereicht werden.

Weitere Informationen: http://www.2010gegenarmut.at/cms/2010GA/RE/2010_jahr.html?channel=CH1001.

Aussender: Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007-2013, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.