Katastrophales Ortsbild Drucken

So sieht Pressbaum aus, wenn unsere Arbeit torpediert wird

Die Pressbaumer werden sich noch gut erinnern, dass unser vorbildliches Plakatierungssystem seit 2009 systematisch von angeblich bürgerfreundlichen Politikern torpediert wird. Die Unterstützung durch die ÖVP und den Bürgermeister konnte nichts daran ändern. Die finanziellen Mittel wurden unserem Verein vorenthalten, denn man wollte uns erledigen. In einer Gemeinderatssitzung wurde auf betreiben der Liste "WIR für Pressbaum" festgestellt, dass eigentlich jeder plakatieren darf, wie er will. Na, und unsere Vorzeigepolitiker tun dies nun ausgiebigst...

Wahlplakate sind ja ok und müssen sein - aber Werbung für Veranstaltungen? Wieso werden nicht unsere Plakatflächen genutzt?

 

Sie, werte Bürger, können sich nun tagtäglich anhand der wilden Plakate überzeugen, wem das Pressbaumer Ortsbild etwas wert ist....


 

So ein Ortbild wollten wir nicht akzeptieren. Deshalb hat das Regionalmarketing weiter für Pressbaum plakatiert. Finanziert durch die Vereine und die Unternehmen, denn außer der ÖVP wollte niemand unsere Leistungen finanzieren. Unsere Bürger lassen wir nicht im Stich! Wir hoffen, dass am 14.3. auch für uns neue Zeiten anbrechen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Gregor Heise (Obmann)

 

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Lesen Sie auch den offenen Brief unseres Plakatierungsverantwortlichen:

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Ich bin seit ein paar Jahren für die Plakatierung in unserer „schönen“ Gemeinde Pressbaum zuständig. Als ich damals diese Aufgabe übernommen habe war ich von der Idee der einheitlichen Plakatständer kontra des  „Wildplakatierens“ überzeugt. Pressbaum war einer der Vorzeigegemeinden für das Plakatierungssystem. Durch meine Tätigkeit als Schiedsrichter bin ich am Wochenende quer durch Niederösterreich unterwegs, viele Gemeinden haben dieses System übernommen, ich konnte vielerorts Ideen und Meinungen mit den zuständigen dieser Gemeinden austauschen und bin begeistert wie toll dort der Zusammenhalt bezüglich Ortsbild ist.

 

März 2010, Gemeinde Pressbaum:

 

Nichts gegen den Wahlkampf und die Wahlplakate, soll so sein vor einer Wahl ist ja auch (ganz wichtig) rechtlich erlaubt.

 

aber:

 

Es ist für mich unverständlich wenn diverse Veranstaltungen, die nichts (? Versteckt schon?) mit der Wahl zu tun haben,  wild im Ortsgebiet verstreut aufgestellt werden. (Jazz, Karaoke, rapidfärbige Nächte....)

Alle Vereine in Pressbaum machen sich die Mühe um Plakatflächen zu reservieren, mühevoll werden Veranstaltungen geplant, die Plakatierungskosten werden in das meistens dürftige Vereinsbudget kalkuliert, Plakate werden teuer gedruckt, die Vereinsverantwortlichen telefonieren, machen, tun was um zu einem schöneren Ortsbild beizutragen und was leben Sie vor: Wir tun was wir wollen, was geht uns das an, Wertschätzung der Vereinsfunktionäre nicht notwendig: Wir pflanzen unsere Plakate für Feste dorthin wo wir wollen und wenn es wem nicht passt dann machen wir halt eine rechtliche Prüfung über das Plakatieren....

 

 

Zur Zeit hatte ich einige Vereinsanfragen mit einem Erklärungsnotstand, was soll man einem Vereinsfunktionär das aktuelle Wildplakatieren für Veranstaltungen erklären?

 

Dazu möchte ich anmerken dass ich Parteiunabhängig bin und die Funktion im Regio nur als Überzeugung der guten Idee des Plakatierungssystems angetreten habe, aber unsere Mitbürger, in diesem Falle die Verein zu veräppeln hatte ich nicht vor.

 

Ich hoffe die betroffenen denken über diese Zeilen nach! Sicherheitshalber an alle mir bekannten, vielleicht kann man irgendwann nach der Wahl ein paar Gedanken über die Wildplakatierung verschwenden.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für die bevorstehende Wahl, mögen die guten Ideen auch für längerfristig umgesetzt (nicht so wie die Einfälle „ein schönes und lebenswertes Pressbaum“ )  und geplant werden.

 

Liebe Grüße

Köninger Markus